Screening
Hans Werner Henze: Komponist, Kommunist, Dandy, 2026
im Dialog mit Sarah Bogner, Christoph Hinterhuber, Christine Ljubanović, Peter Lorenz, Wolfgang Pfaundler, Siljarosa Schletterer
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Einführung mit Karin Pernegger (Künstlerische Leiterin Kunstraum Schwaz) und Marco Blaauw (Künstlerischer Leiter Klangspuren Schwaz)
Hans Werner Henze Drei Tentos aus Kammermusik(1958), 6’
Francesco Palmieri, Gitarre
Filmvorführung
HANS WERNER HENZE Komponist, Kommunist, Dandy
(Dokumentarfilm, Deutschland 2026, 90 Min.
Buch und Regie: Holger Preuße, Philipp Quiring
Kamera: Dieter Stürmer, Sebastian Hattop
Schnitt: Jan Stefan Kolbe
Mit: Ian Bostridge, Jörg Widmann, Barrie Kosky, Michael Kerstan, Riccardo Panfili, Camilla Nylund, Edda Moser u. a. Redaktion: Martin Bürkl, Christian Nurtsch-Wesener
Produzent: Claus Wischmann
Produktion: Sounding Images
Im Auftrag des WDR und ARTE.
Gefördert von Film- und Medienstiftung NRW und Kunststiftung NRW.
Im Anschluss an den Film: Gespräch mit dem Autor und Regisseur Philipp Quiring
Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze verband eine der faszinierendsten Künstlerpartnerschaften der Nachkriegszeit. Zu den Höhepunkten ihrer Zusammenarbeit zählen die Opern Der Prinz von Homburg (1958/59, nach Heinrich von Kleist) und Der junge Lord (1964), für die Bachmann die Libretti schrieb. Henze widersetzte sich mit seinem weltmännischen Auftreten und seinem luxuriösen Lebensstil in Italien dem bürgerlichen Bild des klassischen Komponisten. Geprägt von Kriegserfahrungen und der Bedrohung als Homosexueller im NS-Regime, wurde er zum überzeugten Linken und politischen Aktivisten. Der Film porträtiert Henzes Leben und Wirken anhand von Gesprächen mit Zeitzeug:innen, Schüler:innen, Weggefährt:innen und Freund:innen sowie Archivmaterial – darunter bislang unveröffentlichte Kompositionen und Dokumente aus seinem Nachlass.
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